Klahr    Alfred Klahr Gesellschaft

Verein zur Erforschung der Geschichte der Arbeiterbewegung

Drechslergasse 42, A–1140 Wien

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Christian Kaserer: Walter Hollitscher

Christian Kaserer (Hg.): »Er spielt nirgendwo eine Rolle in der Analyse«. Texte Walter Hollitschers aus dem Spannungsfeld der Theorien von Freud, Pawlow und Marx
Wien: Alfred Klahr Gesellschaft 2026 (Quellen & Studien, Sonderband 17)
256 Seiten, 15,– Euro
ISBN 978-3-9503137–4–1

Zwischen Wiener Kreis, Psychoanalyse, Pawlowscher Reflexologie und Marxismus bewegte sich Walter Hollitscher (1911–1986) wie nur wenige österreichische Intellektuelle des 20. Jahrhunderts.
Der Band versammelt siebzehn zwischen 1939 und 1985 entstandene Texte – darunter bislang unveröffentlichte und nur schwer zugängliche Arbeiten. Sie dokumentieren Hollitschers wechselnde Auseinandersetzung mit Sigmund Freud, Iwan P. Pawlow und Karl Marx: von frühen Versuchen, Psychoanalyse und Behaviorismus zu vermitteln, über seine Hinwendung zur sowjetischen Psychologie bis zu späteren Überlegungen über Aggression, Sexualität und Gesellschaft. Einführende Beiträge erschließen die biographischen und wissenschaftsgeschichtlichen Zusammenhänge. So entsteht das Porträt eines eigenwilligen marxistischen Intellektuellen und zugleich ein Quellenband zu zentralen Konflikten zwischen Marxismus und Psychoanalyse.

Der Herausgeber: Christian Kaserer, Germanist, Mitglied des Vorstands der Alfred Klahr Gesellschaft

Der Band ist zum Preis von 15,– Euro (exkl. Versandkosten) unter klahr.gesellschaft@aon.at zu beziehen.

 

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